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Download Pharmakokinetik und -dynamik des intravenösen Anaesthetikums by Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Schüttler (auth.) PDF

By Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Schüttler (auth.)

Der Autor untersucht in dieser Studie die spezifischen Wirkungen des neuen Pharmakons Propofol auf das zentrale Nervensystem durch pharmakokinetisch/-dynamische Modellbildung. Die Modellbildung soll den zeitlichen Verlauf der Wirkung in Abhängigkeit von den Blutspiegeln in ihrem nichtlinearen Zusammenhang bei verschiedenen Dosierungsstrategien beschreiben. Ziel der Untersuchung ist es, mit diesem Konzept die Grundlage für eine optimierte Anwendung von Propofol im Rahmen der totalen intravenösen Anästhesie zu schaffen. Gleichzeitig erfolgt damit die klinische Erprobung eines neuen Pharmakons, anders als sonst vielfach üblich, von Anfang an auf rationaler Ebene, die durch pharmakokinetische Modelle und pharmadynamische Daten gebildet wird. Somit wird ein auf Empirie beruhendes "trial and error"- Verfahren bei der Entwicklung von klinischen Dosierungsvorstellungen vermieden.

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19. Gewiinschter Konzentrationsverlauf (-) und gemessene Propofol- und Alfentanilspiegel (*) bei einem Patienten wahrend totaler intravenoser Anasthesie gestoppt. Beim Hautschnitt wurde eine Konzentration von 200 ng/ml vorgegeben, die in einem Fall (Abb. 19) auch beibehalten und gegen Ende der Operation sogar gesenkt werden konnte. 1m zweiten Beispiel (Abb. 20) muJ3te die Alfentanilkonzentration auf 300 ng/ ml gesteigert werden, urn eine ausreichende Analgesie zu gewahrleisten. Auch der Versuch einer Reduktion des vorgewahIten Plateaus in der 130.

B. dem 1978 publizierten a/o-Index [93]. Das Verhalten des Medians war iiber den gesamten Bereich der erfaBten pharmakodynamischen Wirkung eindeutig. Die statistische Analyse der mit definierten klinischen Zeichen assoziierten Medianwerte ergab, daB der Medianwert der einen von dem der benachbarten Beobachtung hochsignifikant (p < 0,001) verschieden war. Ebenfalls soli die gute Reproduzierbarkeit der erhobenen Medianwerte sowie deren gute Korrelation mit den gemessenen Pharma- 48 Diskussion kakonzentrationen hervorgehoben werden, die seine optima Ie Verwendbarkeit fiir die pharmakodynamische Modellbildung garantierte.

Die hamodynamischen Me13werte wahrend der Narkoseeinleitung wiesen fOr die Herzfrequenz einen Anstieg urn 10 ± 5% auf. Der mittlere arterielle Blutdruck fiel urn 20 ± 7% abo Die Ausganswerte waren 10 min nach Injektion wieder erreicht. Die Atmung blieb bis auf die initiale Apnoephase von 37 ± 21 s unbeeintlu13t. Exzitationsphanomene wurden in keinem Fall beobachtet. Injektionsmi13empfindungen bei der Applikation von Propofol durch eine kleinlumige Kaniile am Handriicken traten mit 35% signifikant haufiger auf als bei den Probanden, die die Propofolapplikation durch eine groJ3\umige Kantile am Unterarm erhielten.

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