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Download Gender und Diversity: Albtraum oder Traumpaar?: by Dieter Lenzen (auth.), Sünne Andresen, Mechthild Koreuber, PDF

By Dieter Lenzen (auth.), Sünne Andresen, Mechthild Koreuber, Dorothea Lüdke (eds.)

Seit den 1990er Jahren haben neue Ansätze und Begriffe in Deutschland Bewegung in die schwerfällig gewordene gleichstellungspolitische Debatte gebracht und diese Problematik wieder stärker in das öffentliche und wissenschaftliche Interesse gerückt. warfare es zunächst die auf europäischer Ebene vereinbarte Strategie des Gender Mainstreaming, die die gleichstellungspolitischen Debatten belebte, ist es inzwischen die ursprünglich in den united states entwickelte Unternehmensstrategie des handling range, von der die neuesten Impulse ausgehen. Beide Innovationen gehen mit grundlegenden Infragestellungen der bisherigen Praxis von Gleichstellungspolitiken einher und haben damit einen enormen Bedarf auch an wissenschaftlich begründeter Reflexion und Orientierung ausgelöst. Hierzu möchte dieses Buch einen Beitrag leisten.

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In: Widerspruch 40 Jg. 21/1. 2001. htm, 1. 10. 2008. Madörin, Mascha (2006): Plädoyer für eine eigenständige Theorie der Care-Ökonomie. In: Niechoj/ Tullney (2006): 277-297. /Gutman, Huck/Hutton, Patrick H. ) (1993): Technologien des Selbst. Frankfurt a. : Fischer. Michalitsch, Gabriele (2005): Privatisiert. Geschlechterimplikationen Neoliberaler Gouvernementalität. Vortrag gehalten anlässlich der Tagung ‚Genus oeconomicum‘ in Zürich. April 2005. Moldaschl, Manfred (2001): Herrschaft durch Autonomie: Dezentralisierung und widersprüchliche Arbeitsanforderungen.

Neoliberalismus ist für mich die spezifische Weise, in der gesellschaftliche Konfliktlagen, hier die Widersprüche zwischen den Anforderungen wirtschaftlicher Produktion und denjenigen sozialer Reproduktion (vgl. Bakker/Gill 2003), so verhandelt werden, dass sie als individuell handhabbar erscheinen. In diesem Sinn generiert das Geschlechterregime des Neoliberalismus Geschlechterpraktiken, die diese Widersprüche auf individueller Ebene auszubalancieren erlauben. Und dazu sind gerade keine normativen Geschlechterstereotypen, sondern deren Modernisierung erforderlich.

Young kritisiert die Vorstellung von Geschlecht als Identität (1996: 205-207). Sie stellt dieser das eigene Konzept der „Serialität“ gegenüber, d. h. ). Das Konzept der Serialität erlaubt es demnach, ein kollektives Betroffensein zu denken, das sich nicht über Identitätszuschreibungen vollzieht. 40 Tove Soiland stimmte, unterstellte oder tatsächliche Eigenschaften und Wertvorstellungen von Personen, sondern auf ökonomische Modelle, die die Grundlage der Wirtschaftspolitik bilden. In diesem Sinn war Gender Mainstreaming nicht primär ein Instrument der Gleichstellung in der Verwaltung, sondern es war ein Politikinstrument, um beispielsweise über die Steuerung des Staatshaushaltes Geschlechtergerechtigkeit herzustellen; oder allgemeiner formuliert, es war ein Instrument zur Steuerung jener makroökonomischen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen, die das Geschlechterverhältnis gestalten.

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