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Download Freiarbeit aus SchülerInnen-Perspektive by Christiane Lähnemann PDF

By Christiane Lähnemann

Die SchülerInnen-Äußerung "also ich konnte arbeiten und quatschen gleichzeitig" beschreibt ein wichtiges Ergebnis der wissenschaftlichen Untersuchung von Freiarbeit in der Sekundarstufe I in diesem Band. Die Autorin hat in einem Selbstevaluationsprojekt ihren eigenen Freiarbeitsunterricht untersucht und dabei besonderen Wert auf die SchülerInnen-Perspektive gelegt. Kreisgespräche, Interviews und Gruppendiskussionen der Kinder über die Freiarbeit in Klasse five und 6 wurden aufgezeichnet, transkribiert und mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet. Hieraus erwuchs die Erkenntnis, dass die Peerkommunikation als integraler Bestandteil der Freiarbeit akzeptiert werden muss und dass die Einführung der Freiarbeit durch Gespräche mit den SchülerInnen über Sinn und Zweck dieser Unterrichtsform begleitet werden sollte. Die Ergebnisse der Untersuchung münden in einem praxistauglichen Konzept für Freiarbeit in der Sekundarstufe I.

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M. Bannach untersucht in seiner Arbeit „Selbstbestimmtes Lernen Freie Arbeit an selbst gewählten Themen“ (Hohengehren 2002) anhand von drei Fallstudien die Themenarbeit von SchülerInnen in einer 6. Klasse einer integrativen Grundschule in Berlin. Diese Arbeit lässt sich insofern auf die Sekundarstufe beziehen, als in anderen Bundesländern – so auch in SachsenAnhalt, wo das hier ausgewertete Forschungsprojekt stattfindet – die Grundschule schon nach der 4. Klasse endet. Bannach dokumentiert und reflektiert die Themenfindung der Kleingruppen für ihre Freie Arbeit, die von den SchülerInnen selbst strukturierte Arbeit sowie die Präsentation der Ergebnisse in der Klasse, wobei er jeweils einen Schüler/eine Schülerin einer Gruppe genauer beobachtet.

Die Entwicklung dieser Fähigkeiten ist ein fortschreitender Prozess, der mit stark strukturierten Freiarbeitsstunden beginnt und zu offeneren Aufgabenstellungen voranschreitet. Diesen Prozess beschreibt Ahlring sehr schön: „Kein Mensch ist selbstständig von Beginn an – er wird selbstständig in einem Prozess, in dem er sich orientiert an Vorbildern, Hilfen in Anspruch nimmt, Irrwege geht, Rückschläge einsteckt und Erfolge verbuchen kann. Dies gilt auch für das selbstständige Lernen“ (Ahlring 1995: 239, vgl.

Idealtypisch sollte mit einer stärkeren Strukturierung begonnen werden, die nach und nach zugunsten offenerer Aufgabenstellungen zurückgenommen wird. Die anderen oben dargestellten Untersuchungen beschäftigen sich mit spezifischen Aspekten der Freiarbeit.

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