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Download Determinanten der Schulwahl: Elterliche Motive für oder by Peter Suter PDF

By Peter Suter

Privatschulen sind sowohl in Politik und den Medien als auch bei Lehrpersonen und Eltern immer wieder Gegenstand heftiger Diskussionen. Dennoch gibt es zu diesem Thema kaum empirische Forschungen. Peter Suter analysiert in der Schweiz reason und Hintergründe, die Eltern dazu veranlassen ihr type auf eine inner most Primarschule zu schicken. Er zeigt, dass die Qualität und das Leistungsniveau der Schule für die Wahl sekundär ist – obwohl diese Aspekte als die zentralen Gütekriterien einer guten Schule genannt werden. Eltern, die sich für eine Privatschule entscheiden, sind meist Expatriate mit hohem sozioökonomischen prestige, die sich vorwiegend für eine zweisprachige Ausbildung und ein umfassendes Betreuungsangebot interessieren. Insgesamt belegen die Resultate, dass die Schulwahl in erster Linie habituell geleitet und nicht das Resultat einer rationalen Entscheidung ist.

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Insofern bilden Privatschulen ein gutes Beispiel für Bourdieus Theorie der Kapitaltransformation von ökonomischem Kapital zu institutionalisiertem kulturellem Kapital, dessen Exklusivität sich in einer hohen wirtschaftlichen Stellung mit entsprechendem Lohnniveau manifestiert (Hartmann 2001). Balken Forschungsstand 53 6 Forschungsstand Die Thematik der Schulwahl ist ein weit erforschtes Gebiet. Gorard (25) schrieb bereits 1999 „it seems that researchers may now be ready to leave the field of school choice and move on to pastures new”.

2010:249-250). 1 Lynn Bosetti (2004). Determinants of School Choice. Understanding how Parents Choose Elementary Schools in Alberta. Das Kerninteresse von Bosettis Studie liegt in der Ergründung der Logik, der Werte und der Kritikpunkte, die einen Einfluss auf die Wahl der Grundschule in der Provinz Alberta in Kanada haben. Dabei stellt sie die Rational Choice Theorie in Frage, da die Studienergebnisse darauf hindeuten, dass der Schulwahlprozess einer Mischung verschiedener Rationalitäten unterliegt – und nicht bloß der reinen Nutzenmaximierung.

Privatschulwesen in der Schweiz 37 anhand ihres Gemeinderankings analysiert, so ist erkennbar, dass die „schlechteste“ Gemeinde – Rüschlikon – noch immer den 65. Platz belegt. Noch deutlicher kann auf einen Zusammenhang zwischen der Privatschulquote und der „Attraktivität“ der Gemeinde geschlossen werden, wenn die IAZI-Rangliste hinsichtlich der Sozialstruktur20 betrachtet wird. Hier nehmen alle fünf Gemeinden einen Platz in den Top Ten ein (Gasser und Germer 2009). Diese Indikatoren geben einen Hinweis darauf, dass Eltern mit einem hohem Einkommen und besserer Ausbildung ihre Kinder eher auf eine Privatschule schicken.

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